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30. Juni 2017: Workshop zur Gründung der Arbeitsgruppe Sammlungserhalt

Kontakt: Kirsten Vincenz, Kustodie der TU Dresden, kustodie@tu‐dresden.de
Einladung als PDF

Universitäre Sammlungen müssen sich zwischen strukturellen und inhaltlichen Veränderungen und im Ringen um Ressourcen immer wieder neu behaupten. Folglich ergeben sich daraus für Kustoden, Sammlungsbeauftragte oder zentrale Kustodien Handlungsfelder, die über die wissenschaftliche Betreuung der Sammlung hinaus ganz unterschiedliche Bereiche der universitären Selbstverwaltung betreffen.

Sammlungen benötigen Räume, Ressourcen und Personal, und ihr Erhalt ist oft durch rein strukturelle Veränderungen gefährdet. Kenntnisse interner Strukturen oder spezieller Problemlagen oder Ausrichtungen können helfen, die Bedingungen für den Erhalt der Sammlung zu verbessern, Ressourcen zu generieren und die Verankerung der Sammlungen innerhalb der Universität zu stärken.

Die Gesellschaft für Universitätssammlungen möchte Sammlungsverantwortliche und Kustodien bei ihrer alltäglichen Arbeit innerhalb der Universität unterstützen. Im Rahmen der zu gründenden Arbeitsgruppe sollen zunächst Problemfelder identifiziert und praktische Beispiele aus den Sammlungen zusammengetragen werden. Darüber hinaus werden Fachleute für Referate gewonnen, die für spezielle Fragen aus den Sammlungen zur Verfügung stehen. Neben dem Austausch sollte das Ziel jedoch auch der Aufbau eines erweiterten Netzwerkes für die Sammlungen sein, der Zugang zu Fachkompetenz außerhalb der eigenen Universität ermöglicht.